Unser Mobil.

Unser Reisemobil.Als Basis für unser aktuelles Reisemobil haben wir einen Sprinter-Kastenwagen CDI 315 mit mittlerem Radstand, Serienhochdach, 110 kW (150 PS)-Turbodieselmotor und Sechsgang-Schaltgetriebe gewählt. Dieses Fahrzeug haben wir in einem ersten Schritt vom Spezialsisten, der Firma Iglhaut im fränkischen Marktbreit, auf permanenten Allradantrieb mit Geländeuntersetzung und Längs-Differrenzialsperre im Verteilergetriebe sowie Quersperren in Vorder- und Hinterachse umbauen lassen. Zusätzlich steht er dank Höherlegungskit und größeren Reifen der Dimension 265/75 R 16 auf Serienfelgen so hoch, dass er es auf eine Wattiefe von 70 Zentimtern bringt. Damit dabei kein Wasser in den Motor eindringen kann und um ihm auch den schlimmsten Staub fern zu halten, liegt die Luftansaugung mit einem Top-Air-Luftfilter hochgezogen vor der A-Säule. Das zweite Reserverad hängt an einem stabilen Träger auf der linken Hecktür. Ein Dachträger samt umlaufender Reling soll sperriges Zubehör aufnehmen sowie die Dachhauben und die Solarmodule vor Beschädigung schützen.

Den anschließenden Ausbau zum Reisemobil hat nach den gemeinsam erarbeiteten Plänen die Firma CSB-Bresler in Niederschindmaas bei Zwickau für uns ausgeführt. Weil wir wegen der Sicherheit während unserer Abwesenheiten und für Verschiffungen eine Trennwand zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich als unbedingt erforderlich erachten, haben wir auf die obligatorische vordere Zweiersitzgruppe aus dem gedrehten Frontgestühl verzichtet. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes kam deswegen nur eine 150 Zentimeter breite Dinette infrage, die tagsüber Sitzgruppe und nachts Doppelbett ist. Vor der Sitzgruppe ragt auf der rechten Fahrzeugseite der Küchenblock bis in den Ausschnitt der Schiebetür hinein. Auf der linken Seite stehen der Kleiderschrank und die Nasszelle.

Unser Reisemobil von innen.Wichtig ist uns auch, bestimmte Geräte nicht fest montiert, sondern herausnehmbar zu halten. So können wir zum Beispiel die Kühlbox, die tragbare Toilette und das Sonnensegel (anstelle einer Markise) auch außerhalb des Mobils einsetzen. Etwa in einer Schutzhütte oder bei Fahrten mit dem Personenwagen. Nicht weniger wichtig ist uns die Einbruchs-Sicherheit. Aus diesem Grund haben wir nur Schiebefenster vorgesehen, die wesentlich kleinere Öffnungen als Aufstellfenster haben. Und wir haben in alle Türen zusätzliche Sicherheitsschlösser von Heosafe (Abus) einbauen lassen.

Zum Heizen steckt die neue Truma Combi D unten im Kleiderschrank. Sie ist mit einem Dieselbrenner samt Höhen-Anpassungskit der Firma Eberspächer ausgestattet. Als Kocher vertrauen wir auf einen Gas-Zweiflammenkocher von Cramer. Für kalte Getränke und frischgehaltene Lebensmittel sorgt eine Waeco-Kühlbox Coolfreeze CF 50 mit 49 Litern Inhalt. Sie ist auf einem herausziehbaren Schlitten im Küchenblock montiert. Als Toilette dient uns eine portable Dometic 970. Die gesamte Bordelektrik ist bis auf die beiden 100-Watt-Solarmodule unter und zwischen den beiden Fahrersitzen platziert. Dicht zusammen sitzen hier die beiden 90-Ah-Bordbatterien, der Ladestrom­verteiler, das Ladegrät, der Batteriecomputer und der Wechselrichter für die Versorgung mit 230-Volt-Wechselstrom.