3. März 2018.

Hin und wieder gehen wir mal fremd – reisen pauschal statt mit unserem Allrad-Camper. Allerdings keimt dann meistens der Wunsch in uns, diese Gegend irgendwann einmal mit mehr Zeit und dem Reisemobil zu erkunden. So haben wir es vor vielen Jahren mit Mallorca gehalten, das wir in rund vier Wochen mit Reisemobil und Fahrrädern durchcruist haben. Und so konnten wir uns das auch für die Kanaren vorstellen, als wir vor zwei Jahren im Februar auf Gran Canaria Hotel-geurlaubt hatten. Ab Cadiz in Südspanien, brachten wir in Erfahrung, legt eine Fähre nach Teneriffa ab. Und zwischen den einzelnen Inseln gibt es genügend Fährverbindungen.

Felsnadel unterhalb des Teide (3.718 m)In die Tat umsetzen konnten wir die Idee aus mehreren Gründen bisher nicht. Und so haben wir auch dieses Jahr wenigstens eine Pauschalreise auf die Kanaren eingeschoben – drei Wochen Teneriffa. Wobei unsere Wunschvorstellung von der Überwinterung etwas ins Wanken geriet. Zwar sehnten wir uns auf den Tagestouren im Miet-Pkw nicht nur einmal nach unserem Reisemobil – vor allem logischerweise wegen der erhöhten Sitzposition. Durch sie hätten wir weit besser bis hinunter in die Täler und an die Küste anstatt auf Leitplanken und Begrenzungsmauern sehen können.

Gegenüber Gran Canaria, von dessen Landschaft wir begeistert waren, hat Teneriffa unsere Erwartungen eher gedämpft. Außer dem intensiven Einsaugen der Landschaftsvielfalt haben wir uns bei den Touren kreuz und quer über die Insel auch nach Reisemobilen, Campingplätzen und sonstigen Stellmöglichkeiten umgesehen. Immerhin: um die 50 Mobile haben wir rundum auf der Insel gezählt – weit mehr, als wir auf Gran Canaria gesehen hatten. Zumeist Spanier, aber auch einige Deutsche, Schweizer, Franzosen und einen Tschechen. Sogar einen Vermieter haben wir ausfindig gemacht.

Aber mit den Stellplätzen ist es so eine Sache. Der einzige Campingplatz in der Nähe des Flughafens Süd ist mit fast 40,00 Euro unserer Meinung nach unangemessen teuer. Zudem liegt er in einer wenig reizvollen Landschaft an der Ostküste. Die anderen in den Karten angegebenen Campingplätze sind reine – in dieser Jahreszeit noch leere - Zeltplätze mit meist niedriger Einfahrthöhe. Und die Stellplätze – überwiegend an der Ostküste -, auf denen wir Reisemobile sahen, fanden wir wenig reizvoll mit ihrem Untergrund aus steinigem, braun-grauem Lavakies ohne jegliches Grün. Kein Baum, kein Strauch, noch nicht einmal Macchia.

Reisemobil-Stellplatz an der OstküsteWir fanden es nicht berauschend, Christa und unser Mobil an so einem Ort zurück zu lassen, während ich eine Runde mit dem Rennrad drehe. Andererseits: jetzt, Ende Februar, konnten wir - auf der Höhe von Marokko - bei 23 Grad Lufttemperatur in der Sonne liegen. Demgegenüber müssen sich die Überwinterer in Südspanien, etwa in Sevilla, mit nur 17 Grad zufrieden geben. Und es gibt ja auch noch Fuerteventura, Lanzarote und die kleineren Inseln, die wir kaum oder noch gar nicht kennen. Und im Innern von Teneriffa haben wir auch eine Reihe landwirtschaftlich reizvoller und interessanter Stellmöglichkeiten entdeckt.

Ich denke, da haben wir noch erheblichen Informations- und Gesprächsbedarf.

1. Februar 2017.

Nach längerer Abstinenz wollen wir uns wieder etwas intensiver um unsere Webseite kümmern. Unsere geplante Südamerika-Reise wird zwar zu unserem Leidwesen aus gesundheitlichen Gründen in den nächsten Monaten nicht möglich sein. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich... (Sorry, fünf Euro ins Phrasenschwein)

Zum Glück gibt es auch in Europa viel zu entdecken und darüber zu berichten. Und das wollen wir im Herbst, nach überstandener Rücken-OP und Reha ausgiebig in Angriff nahmen.

Neu eingestellt haben wir vier Reiseberichte:

- Kroatien aus dem Jahr 2016,
- Korsika und das Baltikum aus 2017 sowie
- unsere Türkeireise in 2011.

Was letzteres betrifft, so ist uns zwar bewusst, dass derzeit niemand in die von uns bereiste Osttürkei fahren wird oder kann. Aber wir finden, es ist doch ganz interessant, welch völlig andere Kultur uns Herr Erdogan dadurch vorenthält.

Reiselust heilt Rentnerfrust.

Buch: Reiselust heilt Rentnerfrust - Im Reisemobil unterwegs daheim Es ist geschafft. Mein viertes Buch ist auf dem Markt: "Reiselust heilt Rentnerfrust - Im Reisemobil unterwegs daheim". Der Klappentext stellt es wie folgt dar:

Wurzeln oder Flügel? Langeweile oder Muße? Reiseplanung virtuell? Sammler oder Jäger? Großes Kino am Campingherd. Bewaffnet zum Kaffeeklatsch? Singende Zöllner. Bed & Breakfast als Alternative?

Seit fast fünf Jahrzehnten ist der Diplom-Ingenieur, Fachjournalist, Buchautor und Weltenbummler Frank Böttger mit seiner Ehefrau Christa in Reisemobilen unterwegs. Und so ist dieses Buch, das vierte des Autors, eine bunte Sammlung von Geschichten rund um das Reisen im Allgemeinen und das Reisemobil im Besonderen.

Anschaulich, intensiv und amüsant schreibt der umtriebige Reisemobil-Tüftler von interessanten und witzigen, aber auch von aufregenden Begegnungen und Erfahrungen, die er und seine Ehefrau Christa auf ihren Touren gemacht haben. Zwischen diese Reiseberichte mischt er hintergründige Gedanken zum Leben im Ruhestand und wirft humorvolle Blicke auf eigene und fremde Marotten. Leidenschaftlich schildert er die Vorzüge und Besonderheiten des Reisemobils, von dem er und seine Ehefrau nach wie vor fasziniert sind - weil sie sich in ihm unterwegs überall daheim fühlen. Und er überzeugt mit seinen lebendigen Texten die Leser zwangsläufig davon, dass sich jede Art von Altersfrust durch das Abenteuer Reisen heilen lässt.

Das Buch umfasst 157 Seiten und 18 Schwarzweiß-Bilder. Es ist wieder bei Books on Demand erschienen und im Buchhandel unter der ISBN: 978-3-7322-7376-8 zum Preis von 11,90 Euro erhältlich.

Auf ein Neues.

Buch: Reisemobil statt Rollator - lieber verreisen als vergreisen Ganz neu, oder genauer: seit Anfang Dezember 2011, ist mein drittes Buch mit dem Titel "Reisemobil statt Rollator - lieber verreisen als vergreisen" im Handel. Dazu heißt es im Klappentext:

"Reisen als Lebenselixier? Kraft-Training im Alter? Gibt es das ultimative Seniorenmobil? Wodurch hält uns das Reisemobil fit? Lieber in der Gruppe oder allein reisen? Auf Camping- oder Stellplätzen übernachten? Reisende oder Touristen?

Von Reisemobilen versteht der Fachjournalist, Buchautor, Diplom-Ingenieur und Weltenbummler Frank Böttger eine Menge. Von Sport und Reisen auch. Und, inzwischen über siebzig, auch vom Ruhestand und vom Altern.

Was lag da näher, als dies alles miteinander zu verquicken, zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für das Reisen? Allerdings nicht pauschal und "all-inclusive", sondern individuell mit dem Reisemobil. Amüsant und locker, bisweilen auch mit einer gehörigen Portion Ironie, lässt er nichts aus, was es rund um das Reisemobil als Fitnessgerät für das Alter zu sagen gibt.

Er schwört darauf, dass man es schaffen kann, die Schreckens-Szenarien des Alterns hinauszuzögern. Dadurch, dass man mit dem eigenen oder einem gemieteten Reisermobil die Länder unserer Erde erkundet. Denn das Reisemobil, davon ist er überzeugt, fordert und fördert Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Was für ein erfülltes, glückliches und gesundes Altern unabdingbar ist. Davon möchte er seine Leser überzeugen und sie für dieses Hobby begeistern."

Das Buch umfasst 168 Seiten und 18 Schwarzweiß-Bilder. Es ist wieder bei Books on Demand erschienen und im Buchhandel unter der ISBN: 987-3-3844-7181-4 zum Preis von 11,90 Euro erhältlich.

Entdecker-Touren.

Eigentlich geht uns die um sich greifende Wichtigtuerei mittels Twitter, Facebook und Konsorten reichlich auf den Keks. Dennoch haben wir uns entschlossen, unsere Webseite nach längerem Siechtum nun doch zu reanimieren und zukünftig besser zu pflegen. Es haben erfreulicherweise recht viele Nutzer ihr Interesse an Informationen zu Reisen, Fern- und Allrad-Reisemobilen bekundet.

Als erstes haben wir unsere Seiten auf den aktuellen Stand gebracht. In den nächsten Monaten wollen wir alle zwei bis drei Wochen von unserer Reise durch das Südliche Afrika - Republik Südafrika, Königreiche Lesotho und Swaziland, Namibia, Botswana plus kurzem Abstecher zu den Victoria-Wasserfällen in Simbabwe - berichten. Entgegen unserer früheren Reise durch Südafrika und Namibia wollen wir diesmal mit unserem eigenen Allrad-Sprinter-Reisemobil unterwegs sein. Dazu verschiffen wir es in den nächsten Tagen von Bremerhaven nach Port Elizabeth.

Buch: Südafrika im Reisemobil - Entdecker-Touren durch das faszinierende Land der Regenbogen-Nation Seit Ende 2009 ist mein zweites Buch im Handel. Es trägt den Titel "Südafrika im Reisemobil - Entdecker-Touren durch das faszinierende Land der Regenbogen-Nation" und basiert auf dem Reisetagebuch, das wir anlässlich unserer zweimonatigen Tour 2008 in einem gemieteten Maui-Wohnmobil geführt haben. Der Klappentext beschreibt das Buch wie folgt:

"Morgens eine Safari, nachmittags ein Bad im Meer und abends eine Weinprobe oder ein elegantes Dinner - wo sonst auf der Welt wird einem so viel Abwechslung wie in Südafrika geboten?

In einem gemieteten Reisemobil ist der Diplom-Ingenieur, Weltenbummler und Fachjournalist Frank Böttger mit Ehefrau Christa Anfang 2008 mehrere Wochen lang durch dieses faszinierende Land getourt.

Gegliedert nach Tagesetappen schildert er die Erlebnisse und Erfahrungen dieser vollgepackten Rundreise durch die Republik Südafrika. Von Kapstadt zunächst nach Norden bis zur Grenze zu Namibia, dann ostwärts über Lesotho zu den Drakensbergen und zum Blyde River Canyon. Von dort Richtung Süden durch das Land der Zulus an den indischen Ozean, zur Wild Coast und zur Garden Route. Und schließlich durch die Große und Kleine Karoo, zum Weinland um Stellenbosch, zum südlichsten Punkt Afrikas, dem Cape Agulhas, zum Kap der Guten Hoffnung und zurück zur Mutter aller Städte - Kapstadt.

Seine informative Reise-Beschreibung ergänzt er durch praktische Tipps und Hintergrund-Informationen. Etwa zum Verschiffen des eigenen Reisemobils, zu den Besonderheiten und der Ausstattung der Mietmobile sowie zur Geschichte, Kultur und Natur des Landes."

Das Buch umfasst 38 Kapitel, 236 Seiten und 78 Schwarzweiß-Bilder. Es ist wieder im Verlag Books on Demand erschienen und im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 9783-8391-5577-6 zum Preis von 17,80 Euro erhältlich.

Mit Kühlbox, Klo und Kamera.

Buch: Mit Kühlbox, Klo und KameraRechtzeitig zu meinem Siebzigsten ist es fertig geworden, mein erstes Buch "Mit Kühlbox, Klo und Kamera".

In ihm erzähle ich in 35 Kapiteln auf 260 Seiten Vergnügliches und Nützliches aus unseren über 40 Jahren im Reisemobil. 33 überwiegend Vierfarbfotos illustrieren den Text.

Zum Einen schildere ich darin Erlebnisse und Erfahrungen, die wir unterwegs gemacht oder gesammelt haben. Zum Anderen gebe ich aber auch die Lehren und Erkenntnisse weiter, die wir aus dem Erlebten für uns gezogen haben. Auf diese Weise kann dieses Buch, so hoffe ich, sowohl Einsteigern und Mietern wie auch alten Hasen eine wertvolle Hilfe sein - zum Beispiel auch durch die umfangreichste Reise-Checkliste, die ich kenne - und ihnen manch guten Rat und nützlichen Praxistipp geben. Wobei ich überzeugt bin, dass sich alte Hasen beim Lesen des Öfteren an ähnliche eigene, unvergessliche Erlebnisse im Reisemobil erinnern werden.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. Als Verlag habe ich "Books on Demand" gewählt, was leider etwa eine Woche Lieferzeit bedeutet. Erhältlich ist es unter der ISBN-Nummer 978-3-8370-3354-0 zum Preis von 22,10 Euro.